B 13, OU Holzkirchen

Die Ortsumfahrung Holzkirchen ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 im vordinglichen Bedarf enthalten. Die Ortsdurchfahrt von Holzkirchen im Zuge der B 13 ist gekennzeichnet durch Staus und Behinderungen sowie erhebliche Lärm- und Abgasbelastungen für die Anwohner. Eine südliche Umgehung von Holzkirchen mit einem Anschluss an die bestehende B 318 nördlich von Warngau würde zu einer deutlichen Entlastung in der Tölzer Straße, der Tegernseer Straße und der Miesbacher Straße sorgen.

Länge: 3,0 km

Kosten: 30,0 Mio. €

Projektstand: In Planung

Die Ortsumfahrungen Großhartpenning und Kurzenberg sind im Bundesverkehrswegeplan 2030 im weiteren Bedarf mit Planungsrecht enthalten. Eine nordwestliche Umfahrung von Großhartpenning und Kurzenberg würde zu einer deutlichen Entlastung der beiden Ortsteile sorgen.

Länge: 4,0 km

Kosten: 26 Mio. €

Projektstand: In Planung

 


Übersicht Projekte im BVWP 2030

© Staatliches Bauamt Rosenheim

Für den Fall des Baus der OU Holzkirchen wird an der Anschlussstelle der Ortsumfahrung mit der B 318 der prognostizierte Verkehr der B 13 in die schon im Bestand außergewöhnlich hoch belastete B 318 eingeführt. Der bestehende einbahnige Querschnitt der B 318 wird dieser Belastung nicht mehr gerecht.

Der 4-streifige Ausbau der B 318 nördlich der neuen Anschlussstelle wäre dann dringend erforderlich. Unabhängig von der Realisierung einer Ortsumfahrung Holzkirchen ist für den Bereich nördlich der Kreuzung B 13/B 318/St 2073 (sog. „Spinne“) aufgrund der bereits heute außergewöhnlich hohen Verkehrsbelastung ein 4-streifiger Ausbau der B 318 vorgesehen.