19.08.2026
© Staatliches Bauamt Rosenheim

St 2092: Sanierung und Ausbau zwischen Babensham und Irlham geht weiter

Nach umfangreichen Neu- und Umplanungen können die Sanierungsarbeiten an der Staatsstraße 2092 weitergehen. Der Abschnitt zwischen Schambach und Griesmeier soll noch in diesem Jahr fertig werden. Die Sanierung des verbliebenen Abschnitts bis Schmalzöd soll, sobald es das Wetter nach der Winterpause zulässt, im Frühjahr 2027 erfolgen. 

Notwendig wurden die weiteren Planungen, weil der Baugrund der Staatsstraße deutlich schlechter ist, als nach den Voruntersuchungen angenommen werden konnte. Ohne eine zusätzliche, aufwändige Verbesserung des Straßenunterbodens ist die geplante Sanierung und der Ausbau der St 2092 nicht durchzuführen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim entschied sich deshalb für einen Baustopp, um die Straße befahrbar zu halten. Gleichzeitig wurden weitere Bodenerkundungen sowie Neu- und Umplanungen beauftragt, um den notwendigen Ausbau und die Sanierung der Staatsstraße realisieren zu können. Diese zusätzlichen Planungen sind jetzt abgeschlossen. Ab Montag, 7. September, gehen die Arbeiten mit der Sanierung und dem Ausbau im Bereich zwischen Schmalzöd und Griesmeier weiter.

In dem rund ein Kilometer langen Abschnitt müssen rund 20 cm Trag-, Binder- und Deckschicht der bisherigen Straße ausgetauscht werden. Das ist deutlich mehr als sonst üblich. Zusätzlich muss der Untergrund verstärkt werden, um ein Absetzen der Straße dauerhaft zu verhindern. Auch die Straßenentwässerung muss komplett erneuert werden. An den Stellen, an denen die Straße sehr schmal ist, wird die Straße auf bis zu sechs Meter verbreitert. Zusätzlich werden Kurvenverläufe entschärft. Das bringt eine deutliche Verbesserung für den Begegnungsverkehr. 

Bis Freitag, 13. November soll in diesem Bereich alles fertig werden, im Frühjahr 2027 geht es dann weiter. Während der Arbeiten ist die Staatsstraße vollständig gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Wasserburg am Inn über die B 304 und über die St 2357, die RO 35, die RO 39 sowie die MÜ 44 zurück nach Unterreit auf die St 2092. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung entsprechend.

Die Zufahrt für die Anwohnerinnen und Anwohner ist während der Vollsperrung so weit wie möglich sichergestellt. Die beauftragte Baufirma informiert mit Flugblättern über die entsprechenden Zufahrtsmöglichkeiten und den Bauablauf.
Die Kosten für die Sanierung zwischen Schmalzöd und Griesmeier belaufen sich auf rund 1,65 Millionen Euro. Diese trägt der Freistaat Bayern. 

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